Wachstum im Handel zwischen Italien und China
In den letzten Jahren hat der Handel zwischen Italien und China Anzeichen eines deutlichen Wachstums gezeigt und sich von 2016 bis 2022 verdoppelt, von 38 Milliarden auf 74 Milliarden Euro. Dieser Anstieg verdeutlicht jedoch auch ein noch nicht vollständig ausgeschöpftes Potenzial und die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der Import- und Exportdynamik.
Bemerkungen zum Handel
Präsident Sergio Mattarella erörterte diese Möglichkeiten kürzlich bei einem Treffen in Peking mit Premierminister Li Qiang. Er betonte zwei grundlegende Punkte:
- Der Wunsch, den Handelsfluss zwischen den beiden Ländern zu steigern.
- Die Bedeutung der Stimulierung chinesischer Investitionen in Italien.
Mattarella betonte das Wachstum der italienischen Investitionen in China, die im Jahr 2023 15 Milliarden erreichen, und äußerte die Hoffnung, dass auch chinesische Investitionen in Italien schnell wachsen können.
Nach Angaben des Präsidenten bleibt das Potenzial hinter den Erwartungen zurück und es bestehen reichlich Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen.
Bilaterale Zusammenarbeit
Während des Treffens betonte Mattarella die wachsende Harmonie mit Präsident Xi Jinping. Er stellte den starken Wunsch nach gegenseitiger Zusammenarbeit fest und betonte, dass sich diese historische Beziehung in einem aktuellen Kontext entwickelt, der Folgendes fördert:
- Frieden.
- Multilateralismus.
- Offenheit in den Wirtschaftsbeziehungen.
Darüber hinaus erinnerte er an den jüngsten Besuch von Premierminister Meloni in China, der aufgrund der Häufigkeit der Besuche italienischer Staats- und Regierungschefs in dem asiatischen Land als außergewöhnliches Ereignis angesehen wurde. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung, die Italien der Entwicklung der Beziehungen zu China beimisst.
Auf dem Weg in eine vielversprechende Zukunft
Angesichts einer bereits soliden Handelsbasis und eines wachsenden politischen Dialogs scheinen die Aussichten für weitere Investitionen und den Handel zwischen Italien und China günstig. Der von den Staats- und Regierungschefs beider Länder zum Ausdruck gebrachte Wille weist auf eine klare Richtung hin zu einer vertieften Zusammenarbeit hin. In einer zunehmend vernetzten Welt stärken bilaterale Wirtschaftsbeziehungen nicht nur die Volkswirtschaften, sondern tragen auch dazu bei, eine ausgewogenere und kollaborativere Weltordnung zu schaffen.