Das Gedenken des 187. Regiments an den Vorfall in Meloria
Der 9. November 1971 markiert ein tragisches Kapitel in der Geschichte des 187. Fallschirmjägerregiments „Folgore“. Ein britisches Militärflugzeug vom Typ Hercules C-130 mit 46 Fallschirmjägern und 6 Besatzungsmitgliedern der Royal Air Force an Bord stürzte im Seegebiet Secche della Meloria in der Nähe von Livorno ab. Das Flugzeug war vom Flughafen San Giusto in Pisa gestartet und hatte sich auf den Weg nach Sardinien gemacht, um dort im Rahmen der internationalen „Cold Stream“-Übung einen Luftabwurf durchzuführen.
Gedenkfeier
An der Gedenkfeier nahmen die Familien der Opfer sowie Vertreter der zivilen und militärischen Behörden der Stadt teil. Die Veranstaltung begann auf dem Cigna-Friedhof mit der Niederlegung eines Lorbeerkranzes am Denkmal für die Gefallenen des Fluges „Gesso 4“. Anschließend wurde in der Kathedrale von Livorno eine Heilige Messe gefeiert.
Die Zeremonie endete mit der Niederlegung eines Lorbeerkranzes am Kriegsdenkmal von Meloria in Banditella und einer weiteren Ehrung auf See, genau an der Stelle, an der das Flugzeug sank.
Überlegungen zur Erinnerung und zur Zukunft
Während der Veranstaltung dankte Brigadegeneral Federico Bernacca, Kommandeur der Brigade „Folgore“, den Familien der Gefallenen herzlich. Er betonte, dass die Erinnerung an diese Männer weiterhin ein Element der Einheit für die Fallschirmjäger darstellt.
Auch Oberst Vincenzo Pinto, Kommandeur des 187. Regiments, wollte sich bei den Anwesenden bedanken, darunter auch bei den Angehörigen der britischen Opfer. Er betonte, dass die Opferbereitschaft der Fallschirmjäger weiterhin eine Inspirationsquelle für die Werte des Regiments sei.
Diese Gedenkfeier würdigt nicht nur den Mut und die Opferbereitschaft der Gefallenen, sondern dient auch als Warnung für künftige Generationen. Das historische Gedächtnis spielt eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung des Bewusstseins für die Pflicht und den Wert des Militärdienstes.