BIP-Wachstum und wirtschaftliche Zukunft: Die Worte von Minister Giorgetti
Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti äußerte sich kürzlich bei einer Anhörung vor den Haushaltsausschüssen des Repräsentantenhauses und des Senats optimistisch hinsichtlich der BIP-Wachstumsschätzungen für 2024. Angesichts der positiven Anzeichen für das Jahresende scheint die Regierung bereit zu sein, ihre Wirtschaftsprognosen nach oben zu korrigieren.
Wachstumsaussichten
Giorgetti betonte, dass die kurzfristigen Aussichten ermutigend seien. Laut Prognosemodellen wird im vierten Quartal 2023 mit einer Rückkehr zum Wachstum gerechnet, angetrieben durch die Erholung der Nettoauslandsnachfrage und die Erholung des Inlandskonsums.
Der Minister betonte, wie die Glaubwürdigkeit der Regierung und die umsichtige Verwaltung der öffentlichen Finanzen zu einer positiven Bewertung der Wirtschaftsaussichten durch verschiedene Ratingagenturen geführt haben. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass der Spread gegenüber dem Niveau von vor zwei Jahren zurückgegangen sei, was einen deutlichen Fortschritt darstelle.
Giorgetti warnte vor der Verwendung von Mitteln, die sich aus der im Steuerdekret eingeführten Präventivvereinbarung ergeben, und erklärte, dass diese aus Gründen der Vorsicht nicht in die Deckung einbezogen seien. Erst nach einer gewissen Quantifizierung ist eine Zuordnung zur Finanzierung der Steuerlastreduzierung möglich.
Einkommensunterstützung und globale Unsicherheiten
Das aktuelle internationale Klima ist von Unsicherheit geprägt, aber die Regierung ist entschlossen, eine verantwortungsvolle Verwaltung der öffentlichen Finanzen aufrechtzuerhalten. Giorgetti versicherte, dass es Spielraum gebe, die bereits ergriffenen Maßnahmen zur Unterstützung mittlerer bis niedriger Einkommen zu bestätigen und zu verstärken.
Als Reaktion auf die Kritik an der jüngsten fiskalischen Maßnahme stellte der Minister klar, dass es im Vergleich zu früheren Maßnahmen wichtige Änderungen gegeben habe. Die Bestätigung und Änderung einiger Maßnahmen kann dazu beitragen, die Befürchtungen der Marktteilnehmer vor wirtschaftlicher Unsicherheit zu verringern.
Verteidigungsherausforderungen und Schlussfolgerungen
Im Verteidigungsbereich erkannte der Minister an, dass das von der NATO geforderte Ziel von 2 % des BIP ehrgeizig sei und Herausforderungen hinsichtlich der finanziellen Deckung mit sich bringe. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2025 Prozentsätze von 1,57 % und im Jahr 2027 schrittweise bis zu 1,61 % erreicht werden.
Giorgetti zeigte sich überrascht über die Einwände der Gewerkschaften bezüglich der Zuweisungen für Familien mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Er bekräftigte die Bedeutung dieser Ressourcen für die Stimulierung des Wachstums durch eine erhöhte Nachfrage.
Mit Blick auf die Zukunft liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Fähigkeit der Regierung, in einem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld einen umsichtigen Kurs beizubehalten und gleichzeitig nach Lösungen zu suchen, um die Bürger wirklich zu unterstützen und die Wirtschaft wiederzubeleben.