Maurizio Landini startet die soziale Revolte der Arbeiter

  • WorldScope
  • |
  • 06 November 2024
Post image

Der Aufruf zur sozialen Revolte von Maurizio Landini

Der Sekretär der CGIL, Maurizio Landini, startete einen starken und klaren Aufruf zu einer sozialen Revolte und betonte die Notwendigkeit, die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten anzugehen, unter denen das Land leidet. Während der nationalen Delegiertenversammlung in Mailand erklärte er, dass es nicht mehr möglich sei, diesen Weg weiterzugehen.

„Die Politik muss sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen auseinandersetzen“, sagte Landini und verwies auf die Bemühungen der Gewerkschaft, das Haushaltsgesetz zu ändern. Seiner Meinung nach ist es wichtig, dass Themen wie Löhne, Gesundheitsversorgung und Stabilität wieder in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken. Arbeitskampfmaßnahmen beschränken sich nicht auf unmittelbare Forderungen; Landini sagte, der für den 29. November geplante Generalstreik sei nur der Beginn einer breiteren Mobilisierung. Sein Ziel geht über die bloße Änderung des Haushaltsgesetzes hinaus: Er will radikale Veränderungen zur Verbesserung des Landes.

Arbeitnehmerrechte und Referendum

Landini betonte die Bedeutung der Arbeitnehmerrechte und schlug den Einsatz von Referenden als Instrument zur Gewährleistung eines besseren sozialen Schutzes vor. Er erklärte, dass „um die Existenzfreiheit der arbeitenden Menschen zu verteidigen, die Gewährleistung angemessener Rechte unerlässlich ist“. In einem breiteren Kontext äußerte sich Landini auch zum jüngsten Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen. Seiner Meinung nach spiegelt dieses Ergebnis eine „tiefe Wut“ unter den Menschen wider, die durch die sich verschlechternden Lebensbedingungen und den Ruf nach Veränderung angesichts internationaler Konflikte angeheizt wird.

Europa und Wirtschaftspolitik

Der CGIL-Sekretär äußerte sich besorgt über die Position Europas auf der globalen Bühne. Er stellte die Wirksamkeit der von den USA vorgeschlagenen Zollpolitik in Frage und stellte fest, dass „man mit Zöllen nichts erreicht“. Landini warnte, dass das Fehlen der europäischen Einheit in einem zunehmend wettbewerbsorientierten internationalen Kontext ein erhebliches Problem darstellen könnte. Mit Blick auf die Zukunft ist Landinis Botschaft klar: Es ist notwendig, die Kräfte zu bündeln, um den aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu begegnen. Die Mobilisierung der Gewerkschaft könnte nur der erste Schritt zu einer echten und dauerhaften Veränderung im politischen und wirtschaftlichen System des Landes sein.

You May Also Like