Anhörungen zu den Haushaltsmaßnahmen 2025
Heute treffen sich die Haushaltskommissionen des Repräsentantenhauses und des Senats in der Sala del Mappamondo von Montecitorio, um die im Haushalt vorgesehenen finanziellen Maßnahmen zu besprechen. Die Anhörung beginnt mit einer Reihe bedeutender Beiträge wichtiger institutioneller Persönlichkeiten.
Audition-Zeitplan
Das Hörprogramm umfasst folgende Zeiten und Referenten:
- 8.30 Uhr: Präsidentin des INPS, Gabriele Fava
- 9.00 Uhr: Vertreter von ANCI, UPI und der Konferenz der Regionen und Autonomen Provinzen
- 10.00 Uhr: Vertreter des CNEL
- 10.30 Uhr: ISTAT-Vertreter
- 11.00 Uhr: Vertreter des Rechnungshofs
- 11.45 Uhr: Vertreter der Bank von Italien
- 12.30 Uhr: Präsidentin des parlamentarischen Haushaltsbüros, Lilia Cavallari
Erwartete Auswirkungen des Manövers
Nach den von ISTAT vorgelegten Berechnungen werden im 2025 voraussichtlich 17,4 Millionen Arbeitnehmer von der neuen Senkung der Steuer- und Abgabenbelastung profitieren, was einem Anstieg von 2,4 Millionen im Vergleich zur Vergangenheit entspricht. Dieser Eingriff führt zu Prämien von bis zu 20.000 Euro und Abzügen von 20.000 bis 40.000 Euro, mit einem geschätzten durchschnittlichen jährlichen Nutzen von 576 Euro für neue Leistungsempfänger.
Allerdings verlieren etwa 500.000 Personen diese Leistung, insbesondere diejenigen, die über ein Einkommen von weniger als 35.000 Euro an Sozialbeiträgen, aber über 40.000 Euro an Gesamteinkommen verfügen.
Im Gesundheitssektor hob ISTAT hervor, dass im 2023 7,6 % der Italiener auf medizinische Versorgung verzichteten, verglichen mit 6,3 % im 2019, wobei 4,5 % langes Warten anführten listet als Hauptgrund auf.
Zukunftsperspektiven des Sozialversicherungssystems
Während der Anhörung betonte Gabriele Fava, dass der Haushaltsentwurf Eingriffe vorsieht, die positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Stabilität des Sozialversicherungssystems haben können. Fava betonte, wie wichtig es sei, im Hinblick auf die Inflation zum normalen Rentenausgleichssystem zurückzukehren.
Die Inflation für 2024 wird auf etwa 0,8 % geschätzt, was eine Erholung ermöglicht, die notwendig ist, um ein weiteres Einfrieren höherer Renteneinkommen zu verhindern.
Allerdings warnte der INPS-Präsident auch vor der mangelhaften Einhaltung der im Jahr 2024 eingeführten Quote 103 für den Vorruhestand und verwies darauf, dass bisher nur rund 1.600 Anträge eingegangen seien.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Anhörungen einen entscheidenden Moment für die Definition der italienischen Wirtschaftspolitik darstellen und die sozioökonomische Landschaft in den kommenden Jahren erheblich beeinflussen könnten.