
Luftangriffe im Libanon Die Zahl der Opfer steigt auf 24 Menschen
Die Zahl der Opfer israelischer Luftangriffe im Ostlibanon ist auf mindestens 24 gestiegen, wie die libanesische Agentur Ani berichtet und vom Guardian zitiert.
Der israelische Premierminister hat kürzlich die Entlassung von Verteidigungsminister Yoav Gallant angekündigt, ein überraschender Schritt angesichts des anhaltenden Kriegskontexts. Der offizielle Grund, den Netanyahu anführt, ist der Mangel an gegenseitigem Vertrauen innerhalb der Regierung. Gallant, der für seine Differenzen mit Netanyahu bekannt ist, wird durch Außenminister Israel Katz ersetzt, während Gideon Sa’ar die Rolle des Außenministers übernehmen wird.
Netanjahu erklärte, dass es zunächst eine gute Zusammenarbeit zwischen ihm und Gallant gegeben habe, das Vertrauen habe sich jedoch in den letzten Monaten verschlechtert.
Den jüngsten Entwicklungen zufolge wurden laut medizinischen Quellen von Al Jazeera in den letzten 24 Stunden mindestens 70 Palästinenser im Gazastreifen getötet. Die israelischen Angriffe trafen insbesondere ein Wohnviertel in Beit Lahiya und forderten den Tod von mindestens 20 Menschen, während viele andere unter den Trümmern eingeschlossen waren. Darüber hinaus wurden weitere Todesfälle in den zentralen und südlichen Gebieten des Gazastreifens registriert, wo drei Zeltstädte für Vertriebene angegriffen wurden. Die humanitäre Lage verschlechtert sich weiterhin rapide.
Ein weiteres tragisches Ereignis ist der Tod des amerikanischen Sergeanten Quandarius Davon Stanley, der sich nach seiner Verwundung außerhalb des Kampfes in einem kritischen Zustand befand. Stanley war an Operationen am US-Militärdock vor der Küste des Gazastreifens beteiligt, als er im Mai bei humanitären Einsätzen schwer verletzt wurde. Unterdessen hat die israelische Luftwaffe gestern Abend eine aus Syrien kommende Drohne abgefangen. Darüber hinaus wurden heute Morgen beim Anflug aus dem Libanon zwei Raketen und ein mutmaßliches Luftziel abgeschossen.
Die Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten bleibt angespannt und komplex. Angesichts der jüngsten innenpolitischen Veränderungen und der Eskalation der Gewalt im Gazastreifen scheint die Zukunft ungewiss. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit wachsender Sorge und hofft auf eine friedliche Lösung, die die Stabilität in der Region gewährleisten kann.
Die Zahl der Opfer israelischer Luftangriffe im Ostlibanon ist auf mindestens 24 gestiegen, wie die libanesische Agentur Ani berichtet und vom Guardian zitiert.
Im Südlibanon, in Tyrus, trafen israelische Kampfflugzeuge zwei Gebäude in der Nähe des Imam-Hussein-Komplexes, berichtete die libanesische Zeitung L’Orient Le Jour.