Der königliche Besuch in Paiporta
Nach der Wut und den Protesten, die gestern in Paiporta ausbrachen, mussten König Felipe VI. und Königin Letizia zusammen mit Premierminister Pedro Sanchez und dem Gouverneur von Valencia, Carlos Mazon, ihren Besuch in den am stärksten von der Überschwemmung betroffenen Gebieten unterbrechen in Spanien. Um die Situation zu bewältigen, änderte der Monarch seine offizielle Agenda und leitete ein Treffen in der Kommandozentrale der Army Military Unit (UME) in Torrejon de Ardoz, in der Nähe von Madrid.
Die Reaktionen der Bevölkerung
Obwohl die offizielle Gruppe mit Schlamm und Gegenständen beworfen wurde, hörte Felipe VI. die Hilferufe der betroffenen Bevölkerung in Paiporta:
„Felipe, verlass uns nicht“.
Der König hat garantiert, dass „der Staat in seiner Gesamtheit in den von den Überschwemmungen zerstörten Gemeinden präsent ist und sein wird“, um die Katastrophe zu bewältigen.
Die Initiative der Monarchen
Der Besuch der Monarchen in Paiporta und Chiva, die als „Ground Zero“ der von Dana betroffenen Gebiete gelten, erfolgte auf ihre Initiative hin. Ziel dieser Geste war es, „Solidarität mit den betroffenen Familien“ zum Ausdruck zu bringen, obwohl aus Sicherheitsgründen davon abgeraten wurde. Regierungsquellen, die von mehreren iberischen Medien, darunter El Pais, zitiert wurden, bestätigten diese Entscheidung.
In solch einem schwierigen Moment erwies sich das Engagement der königlichen Familie als entscheidend, um der Gemeinschaft, die von dieser Naturtragödie betroffen war, eine Botschaft der Einheit und Unterstützung zu überbringen.