Überflutete Parkplätze und Schlamm: beispielloses Drama in der Stadt

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  • 03 November 2024
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Kritische Situation in Tiefgaragen

Der Wasserstand bleibt hoch, was Bergungsarbeiten erschwert. Die Taucher versuchten eine Inspektion, aber eineinhalb Meter Schlamm behinderten die Sicht. Der Leutnant von Ume, Sprecher der Notfalleinheit der Armee, drückt seine Frustration über die Situation aus.

Wiederherstellungsvorgänge

Die Arbeit zur Rettung der Vermissten in Tiefgaragen wie der des Bonaire-Einkaufszentrums erweist sich als komplex. Dieser Parkplatz, der sich über 2000 Quadratmeter erstreckt und 1.800 Parkplätze umfasst, wurde in einen Friedhof verwandelt, der aufgrund der Überschwemmung am Dienstag von 200 Millionen Litern Wasser überschwemmt wurde.

„Bisher konnten wir uns keinen Zugang verschaffen, wir saugen den Schleim immer noch mit schweren Maschinen auf“, sagt Leutnant David Escribano. Pumper sind aktiv, um das Wasser abzuleiten, aber trotz anfänglicher Fortschritte bei der Beseitigung des Schlamms konnten jüngste Inspektionen keine eingeschlossenen Fahrzeuge oder Opfer identifizieren.

Zeugnisse von Überlebenden

Sara Garcia, eine 24-jährige Studentin, die in der Nähe des Parkplatzes arbeitet, erzählt von dem dramatischen Ereignis:

„Am Dienstagnachmittag fing es an zu regnen und der Parkplatz war geschlossen. Dann fiel der Strom aus und es herrschte Chaos.“ Viele flüchteten in das Multiplex-Kino in der Nähe des Parkplatzes, andere blieben in ihren Fahrzeugen festsitzen. Der Bürgermeister von Aldaia, Guillermo Lujan, betont, dass sich die Bürger empört und verlassen fühlen: „Jetzt ist es an der Zeit, Opfer von Parkplätzen zu bergen und die Straßen aufzuräumen.“ Seine Gemeinde hat mindestens sechs Menschen verloren, aber es werden noch viele weitere vermisst.

Notfall geht weiter

Die Leichen von mindestens zwei Menschen tauchten auf dem Parkplatz des Consum-Supermarkts in Benetusser auf, nachdem sie 2,4 Millionen Liter Wasser und Schlamm ausgetrocknet hatten. Nach Angaben der Bewohner der Gegend könnten auch etwa zwanzig Menschen vermisst werden. Am Nachmittag wurde ein neuer Rotwetteralarm ausgelöst, der die Lage im Süden der Stadt weiter verschärfte. Drei Leichen, darunter ein englisches Paar und ein Spanier, wurden am Strand von Pedralba geborgen. Die Suche wird mit Unterstützung von Freiwilligen und Strafverfolgungsbehörden fortgesetzt, um die Vermissten in den Trümmern zu finden.

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