Kamala Harris übertrifft Donald Trump in Iowa, so die jüngste Umfrage, die viele überraschte, da beide Kandidaten diesen Staat zu vernachlässigen schienen, da er bereits von den Republikanern gewonnen wurde. Laut der Umfrage von Des Moines Register/Mediacom Iowa erhielt der Vizepräsident 47 % der Stimmen, während der ehemalige Präsident 44 % erreichte.
Donald Trumps Wahlkampfteam reagierte mit Skepsis auf diese Umfrage und betonte, dass das Ergebnis einen Positionsverlust für ihn in dem Staat bedeute, den er sowohl 2016 als auch 2020 gewonnen hatte. Jason Miller, ein leitender Berater der Trump-Kampagne, äußerte sich positiv kritisch und nannte das Umfrage „idiotisch“ und argumentiert, dass jeder Wahlzyklus fragwürdige Ergebnisse mit sich bringt. Auf einer Pressekonferenz in Greensboro, North Carolina, antwortete Miller auf eine CNN-Frage zu diesem Thema.
Darüber hinaus veröffentlichte die Kampagne eine Erklärung, in der sie die Umfrage als „eindeutigen Ausreißer“ bezeichnete und sich auf eine andere Umfrage berief, die am selben Tag vom Emerson College veröffentlicht wurde, und argumentierte, dass sie die Richtung der Wählerschaft in Iowa genauer widerspiegele. Während einer Veranstaltung in Greensboro betonte Trump die große Beteiligung seiner Anhänger bei einer früheren Kundgebung in Iowa und versuchte damit, die Umfrageergebnisse herunterzuspielen.
Die aktuelle Situation in Iowa ist besonders bedeutsam, da es einen der Schlüsselstaaten bei den amerikanischen Präsidentschaftsvorwahlen darstellt. Umfragen können Wahlkampfstrategien und Wählereinstellungen beeinflussen. Die Reaktion der Trump-Kampagne verdeutlicht die wachsende Spannung zwischen den Kandidaten und den harten Wettbewerb, der die Wahl 2024 kennzeichnet. Da Kamala Harris an Boden gewinnt und Trump versucht, seinen Einfluss aufrechtzuerhalten, werden die nächsten Entwicklungen für beide von entscheidender Bedeutung sein.
Die Aufmerksamkeit für Iowa könnte in den kommenden Monaten zunehmen, je näher das Datum der Vorwahl rückt. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich diese Dynamik nicht nur auf die Kampagnen einzelner Kandidaten, sondern auch auf die breitere politische Landschaft in den Vereinigten Staaten auswirken wird.