Antonella Giuli und ihre Rolle in der Abgeordnetenkammer
Antonella Giuli, eng verbunden mit der Schwester des Premierministers, Arianna Meloni, spielte eine grundlegende Rolle in der Kommunikation von Fratelli d’Italia. Im vergangenen Januar machte sie in ihrer Karriere einen wichtigen Schritt nach vorn und wurde in der Pressestelle der Abgeordnetenkammer mit einem Gehalt von ca. 120.000 Euro pro Jahr eingestellt.
„Wir werden heute Abend um 20.30 Uhr auf Rai3 darüber reden“, kündigt Report auf seiner Facebook-Seite an und erwartet damit eine der Ermittlungen, die zur Hauptsendezeit ausgestrahlt werden.
Der Untersuchungsbericht
Die von Sigfrido Ranucci moderierte Sendung hat sich bereits mit der Leitung des MAXXI durch den neuen Kulturminister Alessandro Giuli beschäftigt und konzentriert sich nun auf Antonella. Während des Clips befragt der Autor der Untersuchung, Giorgio Mottola, Giovanni Donzelli, Organisationsleiter von Fratelli d’Italia.
Mottola fragt: „Ist es normal, dass sie Arianna Meloni zu allen Veranstaltungen begleitet?“ Donzelli antwortet: „Aber wird sie mit wem auch immer sie will befreundet sein? Oder sollte sie einfach nur ihre Freundin sein?“ Mottola hört nicht auf und unterstreicht: ** „Es wirkt fast wie ein Null-Stunden-Abfindungsfonds… der Staat zahlt, die Kammer zahlt und doch sind die Menschen, die davon profitieren, Arianna Meloni und Fratelli d’Italia.“**
Antonella Giulis Antwort
Mottola fängt dann Antonella Giuli ab, als sie Montecitorio verlässt. Er fragt sie nach ihrer Rolle in der Pressestelle der Kammer. Sie erklärt: „Ich bin seit Januar Pressesprecherin der Abgeordnetenkammer.“* Mottola antwortet jedoch: „Wir verstehen, dass Sie hauptsächlich für Fratelli d’Italia arbeiten.“
Giuli antwortet: „Dass ich nie ins Büro gehe? Sie können das gesamte derzeit in der Kammer vorhandene Verfassungsspektrum befragen.“ Als Mottola darauf hinweist, dass sie trotz Urlaub im Büro gesehen wurde, antwortet Antonella: „Ich ging, um ein paar Sachen aus dem Büro zu holen.“
Schließlich weist Mottola darauf hin, dass er seit heute Morgen drinnen sei. Antonella antwortet: „Glauben Sie, dass ich auch im Urlaub fahre? Ich hänge so sehr an meinem Arbeitsplatz, dass ich auch dann hinfahre, wenn ich im Urlaub bin.“ Für Mottola bleibt jedoch der Verdacht bestehen: „Der Verdacht.“ ist, dass sie in Wirklichkeit für Fratelli d’Italia arbeitet.“ Antonella schließt mit der Feststellung: „Aber ich zerstreue alle Zweifel, so ist es nicht.“