Tragödie in Valencia 158 Tote und beispiellose Krise

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  • 01 November 2024
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Drei Tage nach der von Dana verursachten Tragödie in der Region Valencia ist die Zahl der Todesopfer auf 158 gestiegen, während die Suchaktionen nach den Vermissten unvermindert weitergehen und die Zahlen noch ungewiss sind. Die Situation bleibt kritisch: Rund 366.000 Einwohner in etwa zwanzig Gemeinden haben keinen Zugang zu Trinkwasser und 50.000 Menschen haben keinen Strom.

Durch die Überschwemmungen brachen die Wasserleitungen, was die Beseitigung des in manchen Gebieten verhärteten Schlamms erschwerte. Heute werden weitere 500 Soldaten zu den bereits über 1.200 anwesenden Soldaten hinzukommen, um den Notfall in der Region zu bewältigen, in der auch Innenminister Fernando Grande-Marlaska erwartet wird. Das Hauptziel besteht darin, die von der Katastrophe betroffenen Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern wie Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen.

Die valencianische Gemeinschaft wird aufgrund der schweren Schäden am Eisenbahnnetz mindestens zwei Wochen lang keine Bahnverbindungen nach Madrid und teilweise nach Katalonien haben. Darüber hinaus wurden 150 Hauptstraßen gesperrt und mehrere Abschnitte der Autobahn A7, die Valencia mit Madrid verbindet, sind gesperrt, was zu langen Autoschlangen am Straßenrand führt.

Bisher wurden 158 Opfer geborgen. Die Autopsien wurden in einer provisorischen Leichenhalle auf einem Parkplatz durchgeführt. 15 Personen wurden bereits identifiziert. Auf der Valencia-Messe wurde eine zusätzliche Leichenhalle eingerichtet, um die anderen bei den Rettungsaktionen geborgenen Leichen unterzubringen. Die Situation bleibt kritisch und die Behörden arbeiten unermüdlich daran, die Not der betroffenen Gemeinden zu lindern und die Grundversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.

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