Solidarität in Valencia Migranten vereinen sich, um den Leidenden zu helfen

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  • 01 November 2024
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Schaufeln zum Graben im Schlamm, Nahrung und Wasser sind die Hauptbedürfnisse der von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden in der Region Valencia. Tausende Bürger mobilisieren sich, um Hilfe zu leisten, und bilden, wie La Vanguardia und andere Zeitungen berichten, zu Fuß Karawanen, um die am stärksten verwüsteten Gebiete zu erreichen. Die Ausrichtung dieser Freiwilligengruppen richtet sich auf das Hinterland von Valencia, insbesondere auf Orte wie Sedaví, Alfafar, Paiporta, Picanya, Albal und Catarroja. Premierminister Pedro Sánchez drückte am X seine Dankbarkeit aus und dankte den Beamten und Freiwilligen für ihr Engagement in einem so schwierigen Moment.

Unterdessen setzt die Armee Ressourcen ein, um der betroffenen Bevölkerung zu helfen. Die Koordinierungsstelle der Rettungsdienste hat jedoch eine wichtige Warnung herausgegeben: Obwohl sie die Unterstützung der Freiwilligen würdigen, wurden sie gebeten, nicht in die betroffenen Gebiete zu reisen, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden, der den Zugang zu Hilfe erschwert.

In Picanya, einer der am stärksten von der Überschwemmung betroffenen Städte, begannen Dutzende Migranten, auf der Straße zu kochen. Zwischen den vom Wasser zerstörten Trümmern und Fahrzeugen haben sie improvisierte Grills aufgebaut und bereiten typische Gerichte aus verschiedenen Kulturen zu. Das Essen wird für die lokale Bevölkerung zubereitet, die durch die Katastrophe alles verloren hat. Auch diese Migranten sind Vertriebene; Sie lebten in einem Hotel, das unter Wasser stand. Sie kommen aus Ländern wie Afghanistan, Syrien, Georgien und Venezuela.

Sie haben mit dem Hotelbesitzer eine Vereinbarung getroffen, das Essen in der Speisekammer zu verwenden und es für diejenigen zu kochen, die es brauchen. Mittlerweile bieten sie jedem, der vorbeikommt, Mahlzeiten an und die Speisekarte variiert je nach den Rezepten der verschiedenen vertretenen Kulturen. Ein Venezolaner sagte der lokalen Presse, dass es keine Unterschiede mehr gäbe, wenn es darum gehe, anderen zu helfen: „Wir haben weder Strom noch Wasser, aber wir sind dankbar, am Leben zu sein und wollen einfach mithelfen.“ Diese Geste der Solidarität zeigt, wie die Gemeinschaft in den schwierigsten Zeiten zusammenhalten kann.

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