Mord oder Selbstmord? Die schockierende Wahrheit über Montanaris Tod

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  • 01 November 2024
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Am 25. Juli 2019 gingen die Ermittler zunächst von Selbstmord aus, als sie den 64-jährigen Domenico Montanari erhängt in der historischen Metzgerei in Faenza auffanden, deren Miteigentümer er war. Die Ermittlungen führten jedoch zu einer radikalen Änderung der Rekonstruktion seines Todes, der nun als Beihilfe zum Mord gilt. Der Ermittlungsrichter Janos Barlotti hat die Staatsanwaltschaft gebeten, innerhalb von zehn Tagen eine formelle Anklage gegen Gian Carlo Valgimigli, einen 55-jährigen ehemaligen Verkehrspolizisten, und Daniel Mullaliu, einen 31-jährigen Albaner, Bruder von Valgimiglis Ex-Verkehrspolizisten, zu formulieren. Partner.

Zunächst wurde der Fall als Verzweiflungstat eines durch Kredithaie überschuldeten Unternehmers interpretiert. Tatsächlich hatte der ehemalige Polizist Montanari unter Anwendung hoher Zinssätze Geld geliehen und war bereits wegen Wuchers Tod des Metzgers verurteilt worden. Allerdings hat die Mordhypothese in jüngster Zeit dank der Aussagen eines Zellengenossen von Valgimigli im Gefängnis von Ferrara an Boden gewonnen. Dieser Häftling mit einer Vorgeschichte von Mafia-Verbrechen behauptete, Valgimigli habe ihm Einzelheiten über den Mord an dem Schlächter anvertraut.

Bei den Ermittlungen kamen wichtige Details ans Licht: Die für die Aufhängung verwendete Art von Schnur war Nylon und es wurde vermutet, dass Valgimigli das Treffen zwischen ihm und Montanari im Laden organisiert hatte, wo ihn drei Komplizen bewegungsunfähig gemacht hätten. Auch das Motiv wurde diskutiert: Montanari überlegte, Valgimigli wegen seiner Wucherkredite anzuzeigen.

Die Staatsanwaltschaft prüfte jedoch auch andere Möglichkeiten und deutete an, dass der Gefangene möglicherweise gesprochen hatte, um sich Vorteile durch das Gesetz zu verschaffen, oder dass Valgimigli damit prahlte, bei Kriminellen Glaubwürdigkeit zu erlangen. Trotz dieser alternativen Überlegungen hielt der Untersuchungsrichter die Vertraulichkeiten des Gefangenen für plausibel und verwies auf Details, über die die Presse nicht berichtete. Darüber hinaus wies der Tatort beunruhigende Elemente auf: Das Licht war aus und das Telefon des Opfers war an die Ladestation angeschlossen, Faktoren, die mit der Vorstellung von Selbstmord nicht vereinbar zu sein scheinen.

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