Lula sagt wichtige Reisen ab und bereitet der brasilianischen Diplomatie Sorgen

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  • 01 November 2024
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Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat seine Teilnahme am Gipfel der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation (Apec), der am 14. und 15. November in Lima, Peru, stattfinden sollte, abgesagt. An diesem Treffen werden Nationen wie China, die Vereinigten Staaten, Russland, Japan und Mexiko sowie Brasilien und Peru teilnehmen. Diese Entscheidung folgt auf eine Reihe abgesagter Reisen von Lula, die mit einem Zwischenfall im Inland am 20. Oktober, nur wenige Stunden vor seiner Abreise zum Brics-Gipfel in Kasan, Russland, begannen.

Am 25. Oktober hatte Lula bereits eine weitere Reise abgesagt, die für die COP16 geplant war, die in Cali, Kolumbien hätte stattfinden sollen. Bei dieser Veranstaltung handelte es sich um eine Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Biodiversität. Darüber hinaus verzichtete der Präsident Anfang dieser Woche auch auf seine Teilnahme am Cop29, dem UN-Gipfel zum Klimawandel, der vom 10. bis 12. November in Baku, Aserbaidschan, stattfinden wird.

Für den 18. und 19. November ist der G20-Gipfel in Rio de Janeiro geplant, bei dem Lula als Präsident der Veranstaltung erwartet wird. Die Situation rund um seine Reisen hat Anlass zu mehreren Bedenken hinsichtlich seiner internationalen Agenda und Brasiliens Verpflichtungen auf globaler Ebene gegeben. Mit der Absage dieser Großveranstaltungen stellt sich die Frage, wie sich dies auf die diplomatischen Beziehungen des Landes und seine Position in globalen Diskussionen zu entscheidenden Themen wie Biodiversität und Klimawandel auswirken könnte.

Lula hatte geplant, an diesen Treffen teilzunehmen, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken und relevante Wirtschafts- und Umweltfragen zu diskutieren; Unerwartete Ereignisse im Inland zwangen ihn jedoch, seine Pläne zu überdenken. Die Absage von Reisen könnte Auswirkungen auf seine Arbeit und auf die Fähigkeit Brasiliens haben, in den kommenden Monaten eine aktive Rolle in internationalen Verhandlungen zu übernehmen. Die internationale Gemeinschaft erwartet nun mit Interesse zukünftige Entwicklungen hinsichtlich Lulas Führungsrolle in diesen entscheidenden Bereichen.

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