Der Trevi-Brunnen ist derzeit ohne Wasser, um Restaurierungsarbeiten zu ermöglichen, die voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein werden. Um sowohl italienischen als auch ausländischen Touristen die Fortsetzung des traditionellen Münzwurfs zu ermöglichen, wurde in der Nähe des Bauzauns eine weiße Wanne aufgestellt. Dieses Denkmal, das als eines der schönsten und symbolträchtigsten Roms gilt, zieht täglich rund 12.000 Besucher an und ist zumindest durch Bilder auf der ganzen Welt berühmt.
Die außerordentlichen Wartungsarbeiten begannen am 7. Oktober und werden von der Capitoline Superintendency mit Mitteln des Projekts „Caput Mundi“ verwaltet. Der Brunnenbereich wurde mit transparenten Paneelen eingezäunt, die einen Blick auf die Struktur ermöglichen, aber keinen direkten Zugang ermöglichen. Derzeit ist das Brunnenbecken völlig trocken.
Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird ein Gehweg installiert, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, das Denkmal von oben zu betrachten und außerdem eine bessere Steuerung der Touristenströme in der Gegend ermöglicht. Die Entscheidung, die Münzwanne zu installieren, löste in den sozialen Medien verschiedene Reaktionen aus; Viele äußerten sich ironisch, während andere betonten, dass es eine vernünftige Entscheidung sei, das Gebiet zu schützen und sicherzustellen, dass die Arbeiten ohne Unterbrechung fortgesetzt werden können, um die Tradition des Münzwerfens, um sich etwas zu wünschen, aufrechtzuerhalten.
Das vorherige Restaurierungsprojekt stammt aus dem Jahr 2015 und wurde vom Modehaus Fendi durchgeführt und kostete 2 Millionen und 180.000 Euro. An diesem Projekt beteiligten sich ausschließlich italienische Unternehmen, wobei Techniker der Oberaufsicht beteiligt waren und ein besonders innovativer Ansatz verfolgt wurde. Diese neue Restaurierung trägt zur langen Geschichte des Trevi-Brunnens bei, der nicht nur ein Symbol der ewigen Stadt, sondern auch der italienischen Kunstschönheit ist und jedes Jahr Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt anzieht.