Cybersicherheit in Italien Nordio stellt 715 Millionen Pläne vor

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  • 30 October 2024
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Derzeit findet die vom Rai-Parlament organisierte Fragestunde statt, die Rai live aus der Montecitorio-Kammer überträgt. Während dieses Treffens äußerte Justizminister Carlo Nordio seine tiefe Besorgnis über die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit Datendiebstahl und bezeichnete diese als inakzeptabel und gefährlich für die Demokratie. Er gab außerdem bekannt, dass die Nationale Agentur für Cybersicherheit über 715 Millionen Euro für die Stärkung der IT-Dienste und -Systeme der öffentlichen Verwaltung bereitgestellt hat. Diese Mittel decken die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 ab und erstrecken sich auch auf Folgeperioden bis 2026. Die Mittel stammen sowohl aus dem Pnrr mit insgesamt 376 Millionen als auch aus der nationalen Strategie für Cybersicherheit mit 339 Millionen.

Nordio betonte, wie wichtig es sei, in Sicherheitsmaßnahmen gegen Hackerangriffe zu investieren, und erkannte, dass die Welt auf diese Bedrohung nicht vorbereitet sei. Er verdeutlichte, dass Angreifer häufig agieren, bevor der Staat entsprechende Regelungen umsetzen kann. Der Minister für Beziehungen zum Parlament, Luca Ciriani, bestätigte, dass die Regierung die Stärkung der Cybersicherheit seit Beginn ihrer Amtszeit als grundlegend erachtet. Die Verletzlichkeit von Netzwerken war ein Thema, das bereits vor der derzeitigen Führungsebene offensichtlich war.

Ciriani beantwortete eine Frage zu dringenden Initiativen zur Verbesserung der Sicherheit sensibler öffentlicher Datenbanken und erläuterte die Fortschritte bei der Organisation der Cyber ​​​​Security Agency (ACN). Er erwähnte auch das im Juni 2024 verabschiedete Gesetz, das die Kommunikation zwischen Regierungen über Cybervorfälle ausweitet.

Darüber hinaus ging Ciriani auf die Bedeutung der Cybersicherheit in strategischen Sektoren ein und sagte, dass härtere Sanktionen für schwere Cyberkriminalität eingeführt worden seien. Der Straftatbestand der Erpressung wurde ebenfalls angepasst und umfasst nun auch Praktiken im Zusammenhang mit Ransomware. Er präzisierte, dass jeder Cyber-Vorfall als Straftat gilt und dass Regeln geschaffen wurden, um eine effektive Zusammenarbeit zwischen Ermittlungen und Wiederherstellung digitaler Systeme sicherzustellen.

Abschließend sprach Ciriani über das Treffen der Cybersecurity Unit mit wichtigen Vertretern wie dem Nationalen Anti-Mafia- und Anti-Terror-Staatsanwalt und dem Gouverneur der Bank von Italien. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig, um vorbeugende Maßnahmen gegen Cyber-Bedrohungen wie Ransomware zu besprechen.

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