Premierministerin Giorgia Meloni ist in Tripolis, um am Wirtschaftsforum Italien-Libyen teilzunehmen. Bei ihrer Ankunft am Flughafen Mitiga wurde sie vom Staatsminister für Premierministerangelegenheiten, Adel Juma, und dem Botschafter Italiens in Libyen, Gianluca Alberini, empfangen. Anschließend ging Meloni weiter zur Internationalen Messe, wo sie vom Premierminister der Regierung der Nationalen Einheit, Abdul Hamid Mohammed Dabaiba, begrüßt wurde.
Während seiner Rede auf dem Forum kündigte Meloni die Rückkehr von Ita Airways an, um ab Januar 2025 Italien und Libyen zu verbinden. Er brachte stolz zum Ausdruck, dass Italien das erste westliche Land sei, das die Beschränkungen für Geschäftsreisen nach Libyen aufgehoben habe. Die Präsidentin betonte, dass dies ihr vierter Besuch in dem nordafrikanischen Land sei, seit sie die Leitung der italienischen Regierung übernommen habe. Die Häufigkeit gegenseitiger Besuche zwischen den beiden Ländern spiegelt eine klar definierte politische Entscheidung der italienischen Regierung wider: Die Beziehungen zu Libyen gelten sowohl für Italien als auch für Europa als vorrangig.
Meloni betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Italien und Libyen noch nicht ihr volles Potenzial erreicht habe und betonte, wie wichtig es sei, die Beziehungen zwischen den beiden Nationen weiter zu stärken. Das Treffen ist Teil eines Kontexts wachsenden wirtschaftlichen und politischen Interesses an Libyen, mit der Hoffnung, kommerzielle Möglichkeiten und gegenseitige Investitionen zu entwickeln.
Melonis Besuch kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die bilateralen Beziehungen und zielt darauf ab, eine Zukunft der Zusammenarbeit aufzubauen. Der Präsident bekräftigte das Engagement Italiens für die Unterstützung der Stabilität und Entwicklung Libyens und erkannte an, dass ein wohlhabendes Land im Mittelmeer nicht nur für die Italiener, sondern für ganz Europa von Vorteil sei.
Die Teilnahme am Forum stellt daher einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern dar. Mit einer gemeinsamen Vision, die auf Wachstum und Zusammenarbeit ausgerichtet ist, können Italien und Libyen bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen zusammenarbeiten.