Kindergärten drohen geschlossen zu werden, warnen die Bürgermeister des Südens

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  • 29 October 2024
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Die Bürgermeister sind wegen der Verwaltung der mit PNR-Mitteln finanzierten Kindergärten in Alarmbereitschaft und warnen davor, dass diese geschlossen werden könnten. Auch die Kommunen mobilisieren sich und erklären, dass die lokalen Gemeinschaften ein Grundrecht verlieren, ein Problem, das vor allem Kinder und Familien in Süditalien betrifft. Die Besorgnis wächst von Tag zu Tag aufgrund einer möglichen Kürzung der für die Verwaltung bereitgestellten Mittel, was das von der Regierung im Haushaltsgesetz 2022 festgelegte Ziel untergraben würde, bis 2027 eine Deckung von 33 % für Kindergärten zu gewährleisten. Stattdessen wird in einem Anhang zum Struktur- und Haushaltsplan 2025–2029 eine Abdeckung von nur 15 % auf regionaler Basis vorgeschlagen, was die Erreichung des nationalen Ziels ungewiss macht. Dieses Szenario würde etwa drei Viertel der aus PNRR-Mitteln finanzierten Kindergärten betreffen, da gemäß Tabelle A VI.4 des Haushaltsplans sichergestellt werden muss, dass Kinderbetreuungsplätze für mindestens 15 % der Kinder unter drei Jahren verfügbar sind Jahre auf regionaler Ebene, während die nationale Zahl bei 33 % liegt.

Giovanna Bruno, Vizepräsidentin von Ali und Bürgermeisterin von Andria, betont, dass das Haushaltsgesetz 2022 eine Verfügbarkeit von Plätzen in Höhe von 33 % auf lokaler Ebene vorsieht, um territoriale Ungleichheiten beim Zugang zu Kindergärten zu beseitigen. Mit dem neuen Anhang zum Strukturhaushaltsplan wird das Recht auf Kindergarten nicht mehr zu 33 % auf nationaler Ebene, sondern zu 15 % auf regionaler Ebene garantiert, was zu einer noch größeren Kluft zwischen Nord und Süd führt, kritisiert das Netzwerk EducAzioni Verringerung des Prozentsatzes der Abdeckung von Dienstleistungen auf nationaler Ebene und argumentierte, dass dies nicht nur die Verwirklichung europäischer Ziele behindern, sondern auch bestehende Ungleichheiten verstärken und Kinder aus dem Süden und aus bereits benachteiligten Binnengebieten benachteiligen würde.

Irene Manzi von der PD beklagt die mangelnde Reaktion der Meloni-Regierung auf die geäußerten Bedenken. Ihrer Meinung nach stellt der Plan eine klare Halbierung des Ziels des vorherigen Haushaltsgesetzes dar. Simona Malpezzi betont außerdem, dass der Finanzplan der Draghi-Regierung eine schrittweise Erhöhung der Mittel für Kindergärten vorsah. Wenn wir jetzt von einer auf 15 % reduzierten Deckungssumme sprechen, fragen wir uns, wo die für die Bewirtschaftung der Kindergärten notwendigen Mittel geblieben sind. Abschließend warnt die FP CGIL vor der realen Gefahr einer Kürzung der Mittel für Bildungsdienstleistungen und fordert die dringende Umsetzung eines außerordentlichen Plans, um bis 2030 eine angemessene Abdeckung der Kinderbetreuungsdienste zu gewährleisten.

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